Bratsch – Ein Dorf macht Schule

Der Berner Dokumentarfilmer Norbert Wiedmer zeigt in seiner Langzeitbeobachtung über sechs Jahre die Arbeit des Pädagogen Damian Gsponer und der Pädagogin Natascha Würsten. Sie eröffneten 2016 die verwaiste Schule im Walliser Bergdorf Bratsch, weckten mit ihrem Modell das Interesse der Öffentlichkeit und gewannen nicht zuletzt die Herzen der Kinder. Berner Filmpreis 2023

Berner Blühen

«Berner Blühen» führt in die auch gesellschaftspolitisch bewegten Jahre des künstlerischen Aufbruchs ab Mitte des 20. Jahrhunderts. In einer essayistischen Annäherung an die Kunststadt Bern zwischen 1950-1980 fragt der Film nach Erinnerungen und Erfahrungen, nach dem realen Alltag im Spannungsfeld zwischen grossen Würfen und unbezahlten Rechnungen. Besonderes Gewicht kommt dabei der Sicht der Künstlerinnen zu, … Weiterlesen

Unrueh

Neue Technologien verändern eine kleine Uhrmacherstadt in der Schweiz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die junge Fabrikarbeiterin Josephine stellt das mechanische Herzstück der Uhren her, die ‹Unrueh›. Während sie sich neuen Formen der Organisation von Geld, Zeit und Arbeit ausgesetzt sieht, beginnt sie sich in der lokalen Bewegung der anarchistischen Uhrmacher:innen zu engagieren. Dort begegnet sie … Weiterlesen

Peter K. – Alleine gegen den Staat

Peter K.s Kämpfe mit dem Staat zwingen ihn, sich seinem furchterregendsten und unberechenbarsten Gegner zu stellen: sich selbst. Nach dem Tod seiner Mutter droht Peter K. die Zwangsräumung aus dem Haus, in dem er sie gepflegt hat. Er kämpft um sein Heim, er verteidigt  es vor seiner Schwester, der Stadtverwaltung und schliesslich der bewaffneten Polizei. … Weiterlesen

Aller Tage Abend

«Aller Tage Abend» ist eine skurrile Mär über das Alter: Irma und Henri leben den grossen Traum der ewigen Liebe. Da kann aber bereits die kleinste Veränderung tödlich werden. Leopold und Alex lernen einander bei einem Autounfall kennen. Wie es zu diesem Unfall gekommen ist, weiss Alex allerdings nicht. Nach einem Leben in Haft findet … Weiterlesen

Un selfie avec Anton Tchekhov

Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 – 1904) ist nach Shakespeare der meistgespielte Dramatiker der Welt. Der russische Arzt und Schriftsteller war 44 Jahre alt, als er im Juli 1904 in einem letzten Atemzug auf Deutsch die Worte «Ich sterbe» aussprach. Von Moskau bis Badenweiler im Süden Deutschlands hinterfragt Ein Selfie mit Anton Tschechow diese letzten Worte … Weiterlesen

Urban Genesis

Äthiopische Bäuerinnen und Bauern und ein Team internationaler Architekt:innen haben sich zusammengeschlossen, um sich dem Problem der Landflucht zu stellen. Kann eine nachhaltige Modellstadt den Weg aus der sich global verschärfenden Urbanisierungskrise weisen?

Das Maddock Manifest

Alles beginnt in einem leeren Theater. Auf der Suche nach einem Manuskript, das die Welt verändern soll, begibt sich Ben auf eine Odyssee. Er begegnet einem fliegenden Fisch, einem Telefon ohne Wählscheibe, einem Orakel namens Enigma und einer mystischen Hundegestalt in einer verlassenen Berglandschaft – Wirklichkeit und Sehnsüchte verschachteln sich untrennbar auf seiner bildgewaltigen Reise. … Weiterlesen

Schwarzarbeit

Betrüger:innen und Betrogene, Lohndumping und Schwarzarbeit – hautnah unterwegs mit den Arbeitsmarktinspektorinnen Frédy, Regula, Marcos, Stefan und Chrümu verzweifeln wir mit ihnen an der oft fast unlösbaren Aufgabe, gesetzliche Mindeststandards in der Schweizer Arbeitswelt durchzusetzen. Die Europäische Union verlangt ultimativ weniger wirksame Lohnschutzmassnahmen in der Schweiz. Die Gewerkschaften wollen hart bleiben! Ein politisches Roadmovie, das … Weiterlesen

Hebammen – Auf die Welt kommen

Der Alltag von Hebammen bewegt sich an der Schwelle, wo neues Leben entsteht und manchmal Leben vergeht. Verschiedene Hebammen begleiten Paare während der Schwangerschaft und der Geburt. Sie lassen uns an der Gratwanderung teilhaben, die Paare zwischen einer sicheren und einer idealen Geburt suchen. Der Film gibt einen intimen Einblick in die natürlichste Sache der … Weiterlesen