Kino Laupen

Grabenweg 6, Laupen

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Das kleine Städtchen Laupen, mit seinem Kopfsteinpflaster, den alten Mauern und den Gemütlichkeit ausstrahlenden Häusern, wirkt fast ein wenig verschlafen. Gar nicht verschlafen war jedoch Lucretia aus Tübingen. Von Schicksalsschlägen getroffen, lässt sie sich nicht unterkriegen und gründet das LICHTSPIELTHEATER HIRSCHEN. Wochenschauen, Werke aus Hollywood und Heimatfilme tragen die Welt nach Laupen und verzaubern das Publikum. Ein Sonderprogramm für Gastarbeiter füllt den Saal, dicht gedrängt sitzen die Zuschauer. Nicht alles, was gezeigt wird, ist unbestritten. Moralische Ermahnungen des Städtli-Pfarrers prallen an der resoluten und selbstbewussten Frau aber ab. So erlangt sie eine Berühmtheit, die es bis in die Schlagzeilen der „Berner Zeitung“ geschafft hat: «Wer hat Angst vor Lucretia Herren?». Auch Jahre später erstrahlt der Kinosaal immer noch in altem Glanz, mit seiner etwas altmodischen Architektur, den eleganten Lämpchen und der findigen Garderobe. Lucretias Enkel, schon früh geimpft mit dem Kinovirus, führt den Betrieb weiter. Mit viel Herzblut programmiert er ein umfangreiches Angebot mit Arthouse- und Dokumentarfilmen und hin und wieder einem Blockbuster und sorgt somit dafür, dass die Laupener weiterhin etwas von Kino verstehen.



Vorstellungen

FR, 23.11.2018
Bis ans Ende der Träume, 20h15
OV/d, in Anwesenheit von/en présence de Urs Schnell (Produzent), mit/avec Apéro

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SA, 24.11.2018
Der Anachronist – Eine Reise zu Werner Schwarz, 20h15
Dialekt/d, in Anwesenheit von/en présence de Christian Knorr, Heidi Maria Glössner (Protagonistin)

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Bilder: Christoph Pieren